Bischof trifft Messdiener und Messdienerinnen

Bischof Dieser (c) Bistum Aacehn / Martin Braun
Bischof Dieser
Datum:
Do. 23. Apr. 2026
Von:
Klaus Aldenhoven

"Was macht man, wenn man in eine katholische Kirche geht?"

"Was bedeutet das kleine Licht, das immer brennt?"

"Wozu sind eigentlich Messdiener und Messdienerinnen gut?"

Solche einfachen und schwierigen Fragen stellte Bischof Dieser den über 40 Messdienern und den 15 Begleiterinnen, die am Samstag, 18. April um 10 Uhr in die Kirche St. Willibrord gekommen waren.

"Wer von euch ist bereit, auch mal außerhalb seiner "Heimatkirche" in der Kirche einer anderen Pfarrei die Messe zu dienen?"

"Was hat dich dazu gebracht, Messdiener/Messdienerin zu werden und diesen Dienst über Jahre und Jahrzehnte zu tun?"

Tatsächlich waren zwei Messdiener gekommen, nämlich Helmut Schwartz und Heinz-Peter Deserno, die fünfzig und mehr Jahre den Dienst am Altar verrichten.

Die Nähe zu Gott und die Nähe zu den Menschen wollen die Messdiener erfahren. Sie wollen dem Pastor helfen, damit er nicht alles alleine machen muss.

Die beiden anwesenden Pastöre, Guido Rodheudt und Heinz Intrau, bedankten sich bei den Messdienern für ihr Engagement. Ohne Messdiener und Messdienerinnen sieht beim

Gottesdienst alles grauer und unfestlicher aus. Wer soll das Weihrauchfass und das Schiffchen bedienen, wer soll Wasser und Wein, das Velum bringen, das Kreuz tragen, wenn nicht die Messdiener und Messdienerinnen?

Es war ein motivierendes Treffen an dessen Ende der Bischof ein Spiel mit den Messdienern spielte und zum guten Schluss für Gewinner und Verlierer ein Eis spendierte.

Allerdings hatte er keinen Cent dabei. Seine Mitarbeiterin Denise Burbach musste einspringen und zusammen mit der Messdienerleiterin Elisabeth Bayer das Eis beim REWE aus der Truhe graben.

Ein richtig guter Vormittag für den Bischof und für die Messdiener.

Text: Klaus Aldenhoven
Photos: Ingo Sperber

Bischof und Messdiener

4 Bilder