Chronik

St. Willibrord (c) Ingo Sperber

St. Willibrord Merkstein

(mit Alt-Merkstein und Worm)

  • Der hl. Willibrord (658-739) soll hier eine Kirche gebaut haben, so sagt es die Volksüberlieferung. Erste urkundliche Erwähnung 1123 (Klosterrather Annalen). Am 19. August 1223 Bestätigung des Besitzes der Kirche dem Kölner St. Gereonstift durch Papst Honorius III.
  • 1135 erste Holzkirche – 1141 abgerissen
  • Turmuntergeschoß aus 1223
  • Turmobergeschoß aus dem 16./17. Jahrhundert
  • 1746-1749 Neubau der heutigen Kirche, wobei man den alten Turm miteinbezog
  • 19. Oktober 1788 Kirchweih
  • 1959 Erweiterung der Sakristei (Architekt Josef Fiedler, Merkstein)
  • Einschiffiger Backsteinbau
  • Viergeschossiger, vorgebauter Westturm
  • 200 Sitzplätze, 100 Stehplätze
  • 4 Glocken aus 1643, 1809, 1964
  • Orgel aus 1842 Gebr. Müller, Reifferscheid (9 Register) & Fa. Stahlhuth, Aachen (7 Register aus 1957)
  • Figuren der Muttergottes und des hl. Willibrord (Gabriel Grupello aus 1788)
  • Gemälde der Kreuzigung Christi, der Muttergottes, des hl. Willibrord, der Hl. Familie und des hl. Sebastian aus dem 18. Jahrhundert
  • Hochaltar 18. Jahrhundert
  • Zelebrationsaltar aus Teilen der Kommunionbank aus 1790, gefertigt 1985 von Hans Lorenz, Merkstein, mit Willibrordreliquiar von Hubertus Förster, Aachen
  • Kanzel aus 1791
  • Chorgestühl aus dem 17. Jahrhundert
  • Taufstein aus dem 12./13. Jahrhundert
  • Sebastianusfigur aus 1891 (Wilhelm Schmitz, Aachen)
  • Gemälde der vier Evangelisten aus dem 19. Jahrhundert
  • Beichtstühle aus dem 18. Jahrhundert
  • Kreuzweg aus 19. Jahrhundert
  • 4 Fenster aus 1961 (Günter Reul, Gelsenkirchen)
  • Pultschrank aus 1528

Patrozinium: Hl. Willibrord, Erzbischof von Utrecht und Gründer der Abtei Echternach in Luxemburg (7. November)

 

Die Kirche St. Willibrord ist die Pfarrkirche der Pfarrei St. Willibrord,
die 2010 durch Eingliederung der ehemaligen Pfarreien
Herz Jesu, St. Benno, St. Johannes und St. Thekla entstanden ist.

 

(Quelle: Handbuch des Bistums Aachen, 3. Auflage,
                                  herausgegeben vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen, 1994)

St. Willibrord (c) Ingo Sperber