Kronen zogen durchs Land

Die Sternsinger waren da

Sternsinger bringen segen (c) Jens Dobbers / Kindermissionswerk
Sternsinger bringen segen
Datum:
Di. 20. Jan. 2026
Von:
Klaus Aldenhoven

Weit über 100 Mädchen und Jungen plus die Betreuenden der Gruppen waren unterwegs, um den Segen der Krippe in die Straßen und Häuser Herzogenraths zu bringen und Geld für Kinder in Bangladesch und anderswo zu sammeln.

Das Motto der Aktion lautet in diesem Jahr:

„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“

Armut zwingt weltweit 160.000.000(Millionen) Kinder arbeiten zu gehen. Statt in Elternhaus, Kindergarten und Schule behütet zu sein und zu lernen, müssen Kinder und Jugendliche nicht selten 6 Tage in der Woche , 10 Stunden am Tag arbeiten. Natürlich haben Menschen, die nicht lesen, schreiben oder rechnen können später im Leben geringe Chancen auf einen Beruf, der sie und ihre Familie gut ernähren kann.

So machten sich in den vier Pfarreien des Pastoralen Raumes Herzogenrath die Kinder und Begleitende auf den Weg durch Regen und Schnee, und trafen auf vereiste Straßen und manchmal auch eiskalte Herzen.

„Wir bekamen viele Süßigkeiten. Das war toll!“. So eines der Kinder.„Da wurden uns in einer Straße gleich mehrere Türen vor der Nase zugeschlagen!“, berichtete ein anderes Kind beim Empfang der Sternsinger durch Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian im Rathaus Herzogenrath.

Eine Betreuerin fand es besonders bemerkenswert, wie gerührt die Kinder waren, wenn 20,- oder gar 50,- € gespendet wurden. Obwohl die Kinder genau wussten, dass es nicht für die eigene Spardose ist, waren sie sichtbar und ehrlich erfreut.

„Wenn man das den Kindern in Bangladesch mitsamt dem Geld übermitteln könnte, wäre das Lachen bei ihnen vielleicht auch doppelt groß!

Also wirklich: Kinder für Kinder!

Im gesamten Pastoralen Raum Herzogenrath
(St.Gertrud, St.Josef, St.Willibrord und Christus unser Frieden) wurden 31.400 € gesammelt. Ein herzliches Dankeschön vor allem an die Kinder, aber auch an alle, die diese Aktion organisiert und durchgeführt haben.