Emil Steffann und ...

... die Kirche St. Johannes

Aquarell St. Johannes (c) Jochen Jung
Aquarell St. Johannes
Mi, 27. Mär 2019
Lothar Roscheck

Einblicke in Baugeschichte und Architektur der
„neuen Kirche auf dem Römerplatz“
mit Dr.-Ing. Caroline Helmenstein,
Lehrstuhl für Architekturgeschichte der RWTH Aachen.

Donnerstag, 06. Juni 2019, 20.00 bis 21.30 Uhr

Der Architekt Emil Steffann (1899–1968) – einer der bedeutendsten Kirchenbaumeister seiner Generation – errichtete gemeinsam mit seinen Mitarbeitern in den 1950er und 1960er Jahren rund 40 Kirchen und Klöster und hat hierbei nicht nur im Erzbistum Köln, sondern auch im Bistum Aachen seine Spuren hinterlassen. So realisierte er im Bistum Aachen unter anderem die Kirche St. Johannes in Merkstein (1961/62), die zahlreiche für seine Architektur charakteristische Merkmale vereint.In einem ausführlich bebilderten Vortrag wird der Lebensweg von Emil Steffann nachgezeichnet und die Planungs- und Baugeschichte der Kirche St. Johannes dargestellt. Unterlagen aus drei Archiven – dem Bischöflichen Diözesanarchiv Aachen, dem Pfarrarchiv der Gemeinde St. Willibrord sowie dem Nachlass des Architekten im Archiv des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt – werden hierfür erstmals verknüpft und eröffnen eine neue Perspektive auf den Merksteiner Kirchenbau. Gefolgt wird der Vortrag von einer Besichtigung des Kirchenbaus, im Rahmen derer die Architektur der Kirche aufgeschlüsselt und in das Werk ihres Erbauers eingeordnet wird.


Eine Veranstaltung des Bildungswerk St. Willibrord